Zukunft – Fluch oder Segen?

Es mag an der Jahreszeit liegen, dass das Thema „Zukunft“ mit all seinen Fassaden, wie Angst, Fluch, Segen und so weiter, häufiger bei Gesprächen aufkommt, als sonst. Vielleicht weil das Thema nicht ganz einfach ist, komische Gefühle in einem auslöst – eben nichts für ein Grill-Get-Together an der Alster ist. Dafür aber eher für einen Abend in einem warmen Lokal, wenn es draußen stürmt und alles mit der Zeit verblasst.

Vor Kurzem (wer hat eigentlich schon wieder an der Uhr gedreht, dass es bereits Ende November ist?) war ich mal wieder in München. Dort kam das Gespräch zum ersten mal in dieser Woche bei einem Event von Huawei, zu dem ich eingeladen wurde, auf. Während wir vor Ort das Nova Smartphone ausprobieren durften, fragten wir uns am Tisch, wie viel eigentlich noch in Zukunft kommen wird, auf was man sich einstellen muss, kann und auch möchte. Seien es eben technische Neuheiten, soziale Netzwerke oder Dinge privater Natur, die irgendwie von allen gemanaged werden, aber eben doch auch immer wieder bei einigen Fragen aufwerfen.

Zukunftsblick – mehr davon!

Beim Betrachten neuer Features auf Smartphones wird mir eines immer wieder klar, was ich bereits auf auch auf meinem Blog schon mal aufgegriffen habe. Technischer Fortschritt ist gut, hilfreich und so was von nötig – und außerdem bin ich ihm völlig verfallen. Es macht unser Leben einfacher, vernetzt uns mit der ganzen Welt und bildet uns auf eine ganz eigene Art und Weise weiter. Außerdem: Alles in bester Qualität festhalten und in Szene setzen zu können – fabelhaft und bereits Standard, the future is – quasi – now.

Was soziale Netzwerke angeht, sehe ich die Zukunft ebenfalls äußerst rosig. So wird`s nie langweilig, was? Jede Generation, jede Zielgruppe hat ihre eigenen sozialen Netzwerke, mit denen sie sich verbunden fühlt, in denen sie sich vor allem wiederfindet und  gerne austauscht. Früher war es Schüler/StudiVZ und MySpace, heute YouTube, Facebook, Snapchat und Instagram. Und ich kann voller Überzeugung sagen, ich freue mich jetzt schon ungemein darauf, was für Apps, Messenger noch so in Zukunft den Markt aufmischen werden. Schon jetzt ermöglichen sie es uns in Echtzeit tolle Erlebnisse, Gedanken und Gefühle miteinander teilen zu können – was soll es noch toppen? Mehr davon!

Zukunftsängste: Was tun?

Und dann gibt es noch die anderen Zukunftsängste, die uns ganz persönlich betreffen. Um eines direkt vorwegzunehmen, die Zukunft sehe ich keinesfalls als Fluch. Durch und durch Segen, da wir sie selbst malen, zeichnen, kreieren und machen.

Doch auch wenn wir die Feder für unsere Zukunft selbst schwingen können, bereitet dies vielen von uns Angst… vielleicht gerade deshalb. Falsche Entscheidungen, unerwartete Probleme, nicht beachtete Konsequenzen, unerfüllte Träume und unerreichbare Wünsche sind nur ein Teil dessen, was in uns ein mulmiges Gefühl auslöst, oder gar Angst schürt.

Angst davor, die Feder selbst in die Hand zu nehmen und sie über das Papier gleiten zu lassen, habe ich nicht. Was ich aber nicht leugnen kann, sind die Gedanken dabei. Als Viel- und vor allem Querdenker habe ich natürlich die unermüdliche Gabe alles kreuz und quer zu bedenken. Allerdings habe ich mit der Zeit die weise Erkenntnis gemacht, dass es wichtig ist, nicht für alle kommenden Situationen bereits jetzt schon eine Lösung parat zu haben. Um es mit ganz einfachen Worten auszudrücken: Um gewisse Dinge wird sich die Zukunfts-Tilda kümmern, nicht die Heutige.

Das heißt natürlich nicht, dass ich direkt alles andere über Bord werfe, konsequenzlos lebe und die Vernunft ausschließe. Aber wenn ich mich für volle Kraft voraus, oder nach rechts oder links, oder gar zurück entscheide, weil es mir zum Beispiel meine Intuition sagt – und die Vernunft eventuell sich mit „Vielleicht brauchst du es aber in zwei Jahren“ meldet, kann ich guten Gewissens sagen: ja, eventuell! Aber dann werde ich mich eben dann mit dieser Situation beschäftigen.

Zukunft vorhersagen? Bullshit!

Ich kann nicht alles vorweg planen, denn das Leben ist da, um unsere Pläne ab und zu umzuschmeißen. Ich kann zwar zielstrebig sein, da ich der Meinung bin, dass jeder Traum erreicht werden kann, wenn man nur genug will – aber alle Hoffnung in gewisse Erwartungen zu stecken, lässt uns manchmal das Leben auch verpassen. Und so komme ich auch schon zum zweiten Mal, als dieses Thema in dieser Woche angesprochen wurde. Die Frage „Hast Du denn noch Ziele, wenn du schon so viel erreicht hast“, ploppte plötzlich bei einem anderen Event auf.

Klar und was für welche! Dennoch ist es wichtig, auch auf dem Boden dabei zu bleiben, die Erwartungen nicht voreilig einzukategorisieren und ihnen ein festes Datum zu geben. Außerdem auch wichtig, den kleinen oder großen Steinchen, die einem auf ganz natürlichen Wege eben in den Weg gelegt werden, zu handeln – in dem man keine Angst vor der Zukunft hat und dem mutigen Part in uns Platz macht.

Auf meiner Liste steht noch eine Menge – aber ich trete alle dem gelassen gegenüber … denn die Feder liegt immer noch in meiner Hand…

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Danke Huawei für das nette Event, bei dem eben diese tollen Gespräche zustande kamen.

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